{"id":158,"date":"2005-01-13T08:44:14","date_gmt":"2005-01-13T07:44:14","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.aafv.de\/2011\/10\/13\/2005\/"},"modified":"2005-01-13T08:44:14","modified_gmt":"2005-01-13T07:44:14","slug":"2005","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/soziale-arbeit-mittelmark.de\/archiv\/2005\/01\/13\/2005\/","title":{"rendered":"Jahres-Chronik"},"content":{"rendered":"<h3>2005<\/h3>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Weitere vorbereitende Arbeiten in der Naturlandschaft D\u00f6beritzer Heide<\/span><\/h3>\n<p>Die D\u00f6beritzer Heide, bereits 1995 war der AAfV in einer dreij\u00e4hrigen Ma\u00dfnahme in die Entwicklung dieser einzigartigen Naturlandschaft integriert, soll zum Naturparadies gestaltet werden. Zehn Teilnehmer einer ABM haben in der Zeit vom\u00a0 01.07. bis zum 31.12. mitgeholfen, das Areal zu einer Naturschutz- und Erlebniszone und damit auch zu einem touristischen Anziehungspunkt werden zu lassen.<br \/>\nAls erster Schritt wurde ein ca. 3 km langer Weg, von Krampnitz bis zur Schafdammbr\u00fccke, von M\u00fcll und Unrat ber\u00e4umt und wilde Plakatierungen entlang der Strecke beseitigt. Ferner wurden weitere unwegsame Stellen im Wegebereich erfasst. Die Arbeiten dienten der Vorbereitung weiterer Investitionen, wie Wegebau, Schaffung von Aussichtsplattformen und Rastpl\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Die Beigeordnete f\u00fcr Soziales, Jugend, Gesundheit, Ordnung und Umweltschutz, Elona M\u00fcller, \u00fcbergab am 08.12. den ersten von M\u00fcll und Unrat befreiten Bereich der Heide an den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Sielmann Naturlandschaft GmbH, Lothar Lankow. Sie verband damit ihren Dank an den AAfV und die beteiligten Teilnehmer der Ma\u00dfnahme, die innerhalb der Projektzeit ihre F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen konnten. Sie haben den Anfang gemacht, um das weite Gel\u00e4nde von vielf\u00e4ltigem Unrat, M\u00fcll, Totholz, Schrott, Milit\u00e4rm\u00fcll und Abf\u00e4llen jeglicher Art zu befreien. Dabei kamen ca. 500 Kubikmeter Unrat zusammen, darunter auch Stiefel, Jacken, Schr\u00e4nke, Bettgestelle und Reste von Lastkraftwagen.<br \/>\nDie Sielmann GmbH beteiligte sich an der \u00dcbernahme der Kosten f\u00fcr die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Entsorgung der gesammelten Materialien. Die Arbeit der Teilnehmer wurde von diesem Unternehmen gelobt und eine Weiterf\u00fchrung \u00e4hnlicher Ma\u00dfnahmen, in enger Abstimmung mit der PAGA, in Aussicht gestellt. \u201cLangzeitarbeitslose sollen die Chance einer sinnvollen T\u00e4tigkeit haben\u201d, so Elona M\u00fcller.<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Arbeiten wurden 2006 durchgef\u00fchrt, hier im Bereich S\u00fcdtor bis Speckdammbr\u00fccke. Einen Beitrag f\u00fcr die Umsetzung dieser Ziele leisteten sieben Teilnehmer von April.bis Oktober. Auf dem zuk\u00fcnftigen Wanderweg und in Sichtweite des Wegebereiches wurde M\u00fcll und anderer Unrat gesammelt sowie zur fachgerechten Entsorgung und zum Abtransport vorbereitet.<br \/>\nDas waren keine leichte Aufgaben. Fahrtrassen f\u00fcr den M\u00fcllabtransport und der teilweise eingewachsene Unrat, wie Karosserien und Milit\u00e4rfahrzeugteile, mussten teilweise mit der Kettens\u00e4ge freigeschnitten werden und wegen der Naturschutzauflagen war f\u00fcr alle Arbeiten ein sehr hoher manueller Aufwand erforderlich. Die durchgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen unterstrichen einmal mehr den Willen zur Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt, der Sielmann Naturlandschaft GmbH und dem AAfV.<\/p>\n<p>Die D\u00f6beritzer Heide besteht heute aus einer inneren Wildkernzone, sie hat eine Gr\u00f6\u00dfe von 1.860 ha, und einer \u00e4u\u00dferen Naturerlebniszone. In der Wildkernzone, sie ist zum Schutz der Tiere mit einem dreifachen Zaun umgeben, entwickeln sich ausgesetzte Tiere wie Rothirsche, Wisente und Przewalski-Pferde unbeeinflusst vom Menschen. Sie sollen das Gel\u00e4nde vor dem Zuwachsen bewahren und damit f\u00fcr den Erhalt der Landschaft sorgen.<br \/>\nDie Naturerlebniszone verl\u00e4uft um die Ringzone mit einem Rundwanderweg, sowie Rast- und Aussichtspl\u00e4tzen. Im Nordwesten befindet sich ein Schaugehege mit einer Fl\u00e4che von etwa 31 ha. Durch die Anlage f\u00fchrt ein 3 km langer Wanderweg, von dem aus Besucher die Tiere sehen k\u00f6nnen. Ein kleiner Teil von etwa 800 Hektar im s\u00fcdlichen Bereich der D\u00f6beritzer Heide wird noch als \u00dcbungsplatz von in Berlin und Potsdam stationierten Einheiten der Bundeswehr genutzt.<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">AKTIV F\u00dcR ARBEIT\u00a0 &#8211; ein Projekt mit Erfolg<\/span><\/h3>\n<p>Der AAfV hat den Zuschlag f\u00fcr das Projekt \u201eAktiv f\u00fcr Arbeit\u201c bekommen. Gef\u00f6rdert durch das Land Brandenburg und des Europ\u00e4ischen Sozialfonds und begonnen im Juli 2005, wendet es sich an die Gruppe der Arbeitslosen, die keine Leistungen beziehen und an Empf\u00e4nger von ALG II, darunter insbesondere Frauen. Im Gegensatz zu anderen Projekten, beruht dieses auf absolute Freiwilligkeit der Teilnehmer. Die Teilnahme am Projekt ist kostenfrei und Fahrgeld wird erstattet.<\/p>\n<p>Ziele des Projektes sind vor allem die Wiederherstellung und der Erhalt der individuellen Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit der genannten Zielgruppen sowie die Erh\u00f6hung der Chancen der Teilnehmer auf Integration in regul\u00e4re Besch\u00e4ftigung oder andere Auswege aus der Erwerbslosigkeit zu finden. In erster Linie aber sollen die Betroffenen \u00fcber diese Ma\u00dfnahmen, die f\u00fcr die einzelnen drei bis sechs Monate dauern, wieder Mut fassen. \u201eWir nehmen uns f\u00fcr jeden Teilnehmer Zeit\u201c &#8211; das steht im Mittelpunkt der Arbeit des Projektteams unter der Anleitung von Winfried Hoffmann. Ihm zur Seite stehen Barbara Doster und Regina Merker sowie, f\u00fcr die finanztechnische Abwicklung, Ingrid Mantau.<\/p>\n<p>Vorerst war das Projekt f\u00fcr 18 Monate geplant, mittlerweile befindet es sich im sechsten Jahr. Daran lassen sich Erfolg und Notwendigkeit erkennen. Je nach Vorkenntnissen und Neigungen werden f\u00fcr die Teilnehmer individuelle Handlungs- und Hilfskonzepte erstellt. Umgesetzt wird das vor allem durch die Verbindung von modularen Qualifizierungsinhalten (Bewerbungs- und Pers\u00f6nlichkeitstraining, PC- und Sprachmodule) und individueller Beratung und Unterst\u00fctzung zum beruflichen Wiedereinstieg bis zur Vermittlung in Arbeit.<\/p>\n<p>Die Mitarbeiter des Projektteams sind bestrebt, den Teilnehmern in jeder Seminar- und Bildungsreihe neue und interessante Angebote zu unterbreiten. Wahlweise erlernen sie den Umgang mit dem PC f\u00fcr Einsteiger und Fortgeschrittene. Auch die Teilnehmer, die bereits Erfahrungen mit \u00e4hnlichen Weiterbildungen hatten, waren begeistert. Neben diesen Schulungen werden Grundlagen im Arbeits- und Sozialrecht vermittelt, auch Alltagshilfe, Outfitkurse und Werkstattarbeit. Daneben auch variable Themen &#8211; \u00c4nderungen in der Stra\u00dfenverkehrsordnung, Neues in der Ersten Hilfe, Ern\u00e4hrungsberatung und Verbraucherschutzfragen.<br \/>\nAngeboten werden Beratung und Einzelfallbetreuung an mehreren Standorten im Landkreis Potsdam-Mittelmark, aber auch in Potsdam. Die Kurse finden in Kuhlowitz und Potsdam statt.<br \/>\nDas diese allein keine neuen Jobs schaffen, ist klar. Zumindest aber sollen die Voraussetzungen daf\u00fcr geschaffen werden. Ein beruflicher Wiedereinstieg r\u00fcckt dadurch ein St\u00fcck n\u00e4her. Und au\u00dfer der Theorie werden auch Praktikumspl\u00e4tze in Betrieben vermittelt. Mit neuen Erfahrungen und der, wenn auch vor\u00fcbergehenden, Integration in eine Besch\u00e4ftigung lassen sich eher Auswege aus einem Erwerbslosen-Dasein finden.<\/p>\n<p>Die Mitarbeiter des Projektteams k\u00f6nnen nach \u00fcber f\u00fcnf Jahren auf eine erfolgreiche Arbeit zur\u00fcck blicken. Ende 2010 konnte Zwischenbilanz gezogen werden. Zwischen Havel und Fl\u00e4ming haben seit 2005 exakt 1375 Frauen und M\u00e4nner an den Kursen teilgenommen. Das war nicht immer leicht f\u00fcr Arbeitslose, die mitunter \u00fcber viele Jahre ohne Arbeit und vor allem Kontakt waren.<br \/>\n124 Personen konnten im Anschluss in eine sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung vermittelt werden. Andere nahmen einen Mini-Job auf, wechselten in die Selbstst\u00e4ndigkeit oder eine andere Bildungsma\u00dfnahme oder wurden ehrenamtlich t\u00e4tig. Es sind 6175 Unterrichtsstunden in etwa 20 wechselnden Modulen organisiert worden. Dabei konnte man sich auf einen Pool von 30 Dozenten st\u00fctzen.<br \/>\nVon den vielen Teilnehmern wurde und wird dieses Projekt auch weiterhin positiv angenommen. Es besteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Projektteam, aber auch zwischen den Teilnehmern selbst. Das Training regt sie an, \u00fcber berufliche M\u00f6glichkeiten nachzudenken und auch neue Wege in Betracht zu ziehen.<\/p>\n<p>Winfried Hoffmann ist zum 31.12.2010 aus dem Team ausgeschieden, es wird seit 2011 durch Barbara Weber angeleitet.<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Unterst\u00fctzende Arbeiten beim Abbau und der Umsetzung einer Bockwindm\u00fchle<\/span><\/h3>\n<p>Der Stadt Beelitz verf\u00fcgt \u00fcber eine Bockwindm\u00fchle, ein touristischer und kultureller Anziehungspunkt des Ortes. Aus Gr\u00fcnden der Verkehrssicherheit musste sie von ihrem einstigen Standort weichen.<br \/>\nZur Unterst\u00fctzung dieses Vorhabens wurde eine ABM ins Leben gerufen, sie begann im Juli. Sechs Teilnehmer waren f\u00fcr 10 Monate bei der Vorbereitung der Rekonstruktion und der Umsetzung der aus dem Jahre 1792 stammenden M\u00fchle beteiligt.<br \/>\nMit der Errichtung an einem neuen verkehrsg\u00fcnstigen Standort &#8211; im Kreuzungsbereich zweier Bundesstra\u00dfen, der B 2 und B 246 &#8211; entstand ein weithin sichtbarer touristischer Anziehungspunkt, wodurch sich die Attraktivit\u00e4t der Spargelstadt weiter erh\u00f6hte. Das Vorhaben wurde mit Unterst\u00fctzung des Amtes f\u00fcr Flurneuordnung und l\u00e4ndlicher Entwicklung Brieselang realisiert.<\/p>\n<p>Der Aufgabenbereich der Teilnehmer war vorerst die Mitwirkung bei der Demontage der M\u00fchle. Hierzu z\u00e4hlte der Ausbau der alten Maschinenanlagen, deren Pflege und Konservierung sowie die Vorbereitung f\u00fcr den Transport. Balken und andere Bauteile wurden sortiert und katalogisiert. Am neuen Standort erfolgte vorab die Beseitigung von M\u00fcll und Altablagerungen sowie deren Bereitstellung f\u00fcr eine artgerechte Entsorgung. Ebenfalls wurde bei der Schaffung des M\u00fchlenh\u00fcgels, dem Anlegen der Freifl\u00e4che und der Wege um die M\u00fchle herum und schlie\u00dflich der Montage der M\u00fchlenteile unterst\u00fctzt. Der Wiederaufbau selbst erfolgte durch ein Wirtschaftsunternehmen.<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Jugend lernt f\u00fcr das Bauhandwerk am Schloss Schmerwitz<\/span><\/h3>\n<p>Das Schloss Schmerwitz ist ein wichtiges denkmalgesch\u00fctztes Objekt, doch leider sehr sanierungsbed\u00fcrftig. Bevor erforderliche Bauinvestitionen get\u00e4tigt werden konnten, musste das Objekt von \u00dcberformungen, \u00fcberfl\u00fcssigen Bel\u00e4gen, M\u00fcll und Bauresten befreit werden.<br \/>\nDas Vorhaben war bestens geeignet, um im Rahmen der Arbeitsf\u00f6rderung mit Jugendlichen unter 25 Jahren eine Sanierung vorzubereiten und dabei gleichzeitig Arbeitsf\u00e4higkeit, Arbeitsmotivation und Berufsorientierung zu beobachten sowie, kombiniert mit einer arbeitsbegleitenden Qualifizierung, gezielt zu beeinflussen. Das Vorhaben begann im November in einer sechsmonatigen ABM mit 14 jugendlichen Teilnehmern. Sie wurden mit alter Bausubstanz und m\u00f6glichen\u00a0 Bauverfallssch\u00e4den konfrontiert und lernten durch Beschreibungen von einem Fachbegleiter vor Ort, wie diese beseitigt werden k\u00f6nnen. Hausschwamm, N\u00e4sse, Salpetersch\u00e4den und Holzsch\u00e4dlinge, das sind nur einige Beispiele.<br \/>\nIn einem begleitenden Theorieunterricht erhielten die Teilnehmer nicht nur einen Intensivkurs mit modernen Bewerbungsstrategien, sondern wurden mit verschiedenen handwerklichen Varianten des Umgangs mit alter Bausubstanz vertraut gemacht und lernten verschiedene Gewerke des Bauhaupt- und Baunebengewerbes kennen. Sie wurden so in einem straffen Arbeitsregime f\u00fcr Leistungsanforderungen im regul\u00e4ren Arbeitsmarkt trainiert.<\/p>\n<p>Grundlegende Schl\u00fcsselqualifikationen wie Teamf\u00e4higkeit, Zuverl\u00e4ssigkeit, Ausdauer, Belastbarkeit, Flexibilit\u00e4t und logisches Denken wurden beobachtet und bewertet sowie mit theoretischer Kenntnisvermittlung erg\u00e4nzt. Nach Abschluss der Ma\u00dfnahme war auf der Basis einer Potenzialanalyse eine Eignungsfeststellung eines jeden Jugendlichen mit weiterf\u00fchrenden Empfehlungen m\u00f6glich.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Ein internationales Essen in Kuhlowitz<\/span><\/h3>\n<p>Seit Mitte 2003 ist das \u00dcbergangswohnheim f\u00fcr Asylbewerber in Tr\u00e4gerschaft des AAfV. Bei verschiedenen Zusammenk\u00fcnften reifte auf beiden Seiten, der Mitarbeiter des Vereins und der Bewohner des Heimes, der Wunsch, mehr voneinander zu erfahren. Dies nahmen die Sozialarbeiterinnen zum Anlass und organisierten im November ein Treffen, zu dem alle Interessierten nach Kuhlowitz eingeladen waren. Umrahmt wurde dieses Treffen durch ein internationales Buffet mit landestypischen Speisen, das die Heimbewohner vorbereitet hatten.<\/p>\n<p>Bereits am fr\u00fchen Morgen wurde flei\u00dfig gekocht und gebacken. Die Zutaten f\u00fcr die Speisen und alle anderen Materialien wurden den Asylbewerbern zur Verf\u00fcgung gestellt. Durch die Unterst\u00fctzung der Mitarbeiter des Heimes sowie der Schlosssch\u00e4nke in Wiesenburg, die die technischen Ger\u00e4te zur Verf\u00fcgung stellten, konnte die logistische Herausforderung des Transportes vom Heim nach Kuhlowitz bew\u00e4ltigt werden.<\/p>\n<p>Die schmackhaften und vielf\u00e4ltigen Gerichte aus Vietnam, Kamerun, Pakistan, Indien, Irak, Bosnien und Afghanistan wurden dann in Kuhlowitz zu einem liebevollen Buffet zusammengestellt. Alle K\u00f6che waren anwesend und stellten ihre Gerichte und Rezepte vor. Der Aufwand hat sich gelohnt. Die Mitarbeiter des AAfV waren begeistert und voll des Lobes f\u00fcr die Akteure. Und so manche guten Vors\u00e4tze zum Abnehmen wurden an diesem Tag einfach ausgesetzt. Und nach der \u201eSchlacht am Buffet\u201c folgte ein Austausch \u00fcber internationale Rezepte und Gepflogenheiten beim Essen in den verschiedenen L\u00e4ndern.<br \/>\nDas Treffen war ein gelungener Auftakt f\u00fcr weitere gemeinsame Aktivit\u00e4ten.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Das Weihnachtspostamt in Pritzerbe<\/span><\/h3>\n<p>Der Weihnachtsmann wohnt nicht im Havelst\u00e4dtchen, sondern im tiefen Wald. Wie soll er dort von den W\u00fcnschen der vielen kleinen und manchmal auch gro\u00dfen Kinder erfahren. Ganz einfach, er hat beim AAfV flei\u00dfige Helfer.<\/p>\n<p>Seit der Er\u00f6ffnung des \u201eWeihnachtspostamtes Pritzerbe\u201c im Jahr 2005 haben weit \u00fcber 2000 Kinder, und auch Erwachsene, geschrieben und nat\u00fcrlich eine Antwort vom Weihnachtsmann erhalten. Es wurde anfangs f\u00fcr die Regionen Beetzsee und Kloster Lehnin ins Leben gerufen.<br \/>\nDie Idee dazu hatte Werner Liehr, Regionalkoordinator des AAfV im Bereich Brandenburg, Wie die anderen Weihnachtspost\u00e4mter auch, ist es eine Einrichtung, an die vor allem Kinder w\u00e4hrend der Vorweihnachtszeit Briefe richten k\u00f6nnen. Und bei den Kleinen entsteht tats\u00e4chlich der Eindruck, sie w\u00fcrden mit dem Weihnachtsmann in Kontakt stehen. Das besondere am Postamt, es ist in unserer Region &#8211; das einzige seiner Art im Landkreis &#8211; und es gibt zum anderen \u00fcber 20 selbstgeschriebene Weihnachtsgeschichten als Antwortschreiben vom Weihnachtsmann.<br \/>\nDie viele M\u00fche bei der Vorbereitung und Durchf\u00fchrung der Aktion ist schnell vergessen, wenn man die sch\u00f6n dekorierten Briefe der Kinder lesen kann und sich vorstellt, wie ihre Augen leuchten, wenn sie eine Antwort vom Weihnachtsmann erhalten.<br \/>\nMeistens waren es die obligatorischen Wunschzettel der Kinder mit der Bitte nach genau genannten Spielzeug, S\u00fc\u00dfigkeiten oder sonstigen Dingen. Manche Kinder sch\u00fctten den Weihnachtsmann in ihren Briefen auch ihr Herz aus. So waren W\u00fcnsche nach Frieden, Gesundheit, Geborgenheit, einer \u201erichtigen\u201c Familie aber auch nach besseren Noten in der Schule keine Seltenheit. Oft war es aber auch nur der Wunsch nach einer wei\u00dfen Weihnacht.<br \/>\nDer \u201eweihnachtliche Service\u201c wird aber auch von vielen Erwachsenen f\u00fcr Weihnachtsgr\u00fc\u00dfe an Freunde, Verwandte und Bekannte genutzt. Jeder Brief, der bis sp\u00e4testens 19. Dezember eingeht und R\u00fcckporto enth\u00e4lt, wird garantiert beantwortet. Von Schulen und Kitas werden die Briefe abgeholt und auch wieder gebracht. Nat\u00fcrlich hat das Postamt auch einen speziellen Entwertungsstempel. Dieser hat zwar keinen philatelistischen Wert, hebt aber die Briefumschl\u00e4ge optisch heraus und bereitet schon vor dem \u00d6ffnen sehr viel Freude.<\/p>\n<p>Die Weihnachtspostfiliale hat sich mit den Jahren in der Region herumgesprochen. Wurden anfangs 2005 insgesamt \u201enur\u201c 70 Zuschriften registriert, waren es in den letzten Jahren jeweils \u00fcber 500 Briefe. Erstmals wurde diese Aktion im Jahr 2008 auch durch die Mittelm\u00e4rkische Arbeitsgemeinschaft zur Integration in Arbeit unterst\u00fctzt. Es wurde jeweils eine Teilnehmerin f\u00fcr 2 Monate in eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentsch\u00e4digung zugewiesen, die gemeinsam mit Werner Liehr die Post beantwortete. Und jedes Jahr bis zum 30.11. kommt der Weihnachtsmann pers\u00f6nlich mit der F\u00e4hre nach Pritzerbe, um zu sehen, ob seine Helfer auch wirklich flei\u00dfig sind.<br \/>\nLeider \u00f6ffnete das Postamt 2009 das letzte Mal seine Pforten.\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2005 Weitere vorbereitende Arbeiten in der Naturlandschaft D\u00f6beritzer Heide Die D\u00f6beritzer Heide, bereits 1995 war der AAfV in einer dreij\u00e4hrigen Ma\u00dfnahme in die Entwicklung dieser einzigartigen Naturlandschaft integriert, soll zum Naturparadies gestaltet werden. 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