{"id":159,"date":"2006-01-13T09:13:24","date_gmt":"2006-01-13T08:13:24","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.aafv.de\/2011\/10\/13\/2006\/"},"modified":"2006-01-13T09:13:24","modified_gmt":"2006-01-13T08:13:24","slug":"2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/soziale-arbeit-mittelmark.de\/archiv\/2006\/01\/13\/2006\/","title":{"rendered":"Jahres-Chronik"},"content":{"rendered":"<h2>2006<\/h2>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Erstellung eines Parkpflegewerkes f\u00fcr den Gutspark Gro\u00df Glienicke und\u00a0erste vorbereitende Arbeiten<\/span><\/h3>\n<p>Die gartengeschichtliche Bedeutung des ehemaligen Gutsparks Gro\u00df Glienicke besteht darin, dass er noch heute das repr\u00e4sentative Bestreben der gro\u00dfb\u00fcrgerlichen Familien auf dem Lande widerspiegelt und Zeugnis f\u00fcr die anspruchsvolle Gartengestaltung in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts ablegt. Durch den Bestand an zahlreichen Geh\u00f6lzen aus der Entstehungszeit der ehemaligen Parkanlage ist sein Wert als hoch einzusch\u00e4tzen. Zus\u00e4tzliche Bedeutung gewinnt er durch das Vorhandensein eines nachweisbaren Parkwegesystems sowie weiterer wesentlicher Ausstattungselemente wie eines Staffagebaus, einer Grablege, Reste einer Br\u00fcckenkonstruktion, des Parkteiches mit Insel, des Potsdamer Tors, des ehemaligen Gutskindergartens und einer Schnitterkaserne. Die Parkanlage befand sich von 1961 bis 1989 im Grenzgebiet zu Westberlin. Dadurch konnten sich Pflanzen und Tiere weitgehend ungest\u00f6rt ausbreiten. Bereits seit mehreren Jahren bem\u00fchten sich Gro\u00df Glienicker B\u00fcrger um die teilweise Wiederherzustellung des ehemaligen Gutsparks.<\/p>\n<p>In einer einj\u00e4hrigen ABM, die im Mai begann, waren drei Teilnehmer &#8211; Thomas F\u00fcrstenau, Kai Heinemann und Karl-Heinz Roos, alle Dipl.-Ingenieure f\u00fcr Landespflege\u00a0&#8211; mit der Erstellung eines Parkpflegewerkes besch\u00e4ftigt. Die Umsetzung des Projektes erfolgte\u00a0in enger Zusammenarbeit mit der Gesch\u00e4ftsstelle f\u00fcr Arbeitsmarktpolitik der Landeshauptstadt Potsdam. Auf der Grundlage einer bereits vorhandenen Bestandsaufnahme wurde ein 200 Seiten umfassendes Pflegekonzept erarbeitet, in welchem\u00a0der derzeitige Zustand der Parkanlage und seine gartenhistorische und \u00f6kologische Bedeutung anlysiert wird sowie zwischen der Unteren Denkmalschutzbeh\u00f6rde und der Unteren Naturschutzbeh\u00f6rde abgestimmte\u00a0Entwicklungsziele festgeschrieben werden. Dargelegt werden zudem k\u00fcnftige Pflegearbeiten, unterteilt nach kurz-, mittel- und langfristigen Ma\u00dfnahmen. Die bereits vorliegende Bestandsaufnahme der Geh\u00f6lze im Park wurde aktualisiert und nach gartenhistorisch relevanten Altergruppen gegliedert. Zus\u00e4tzlich wurde der umfangreiche Geh\u00f6lzbestand im Umfeld des ehemaligen Parkweihers und im Bereich des ehemaligen Grenzstreifens kartiert und dokumentiert.<\/p>\n<p>Ab Oktober war ein weiterer Teilnehmer, Hans-Christian Schirrholz, Dipl.-Ingenieur f\u00fcr Wasserbau, f\u00fcr\u00a0sechs Monate mit der Erarbeitung eines erg\u00e4nzenden wasserrechtlichen Konzeptes f\u00fcr den Gutspark\u00a0im Hinblick auf die umfangreichen wasserbaulichen Planungen besch\u00e4ftigt.\u00a0Dieses Gew\u00e4sserkonzept\u00a0wurde als\u00a0eine notwendige Voraussetzung f\u00fcr die Umgestaltung des Parks nach historischem Vorbild gefordert und soll als Richtlinie f\u00fcr die weitere Pflege dienen. Die Erg\u00e4nzung wurde erforderlich, da die Betrachtung des Wasserhaushaltes im Park sich als au\u00dferordentlich komplex erwies.<\/p>\n<p>Alle Teilnehmer arbeiteten mit gro\u00dfer Einsatzbereitschaft und sehr selbstst\u00e4ndig. Sie zeigten bei der Umsetzung der gestellten Aufgaben viel Eigeninitiative, hatten einen hohen Wissensstand und waren in ihren Fachgebieten auf dem neuesten Stand technischer und allgemeiner Kenntnisse. Durch die Erarbeitung des Parkpflegewerkes f\u00fcr die Parkanlage wurden Voraussetzungen geschaffen, um den ehemaligen Gutspark anschlie\u00dfend nach historischem Vorbild umzugestalten und einer st\u00e4ndigen Pflege zu unterziehen. Das nun vorliegende Gesamtkonzept wurde von den zust\u00e4ndigen Fachbereichen der Landeshauptstadt Potsdamals als au\u00dferordentlich hilfreiche Grundlage f\u00fcr weitere Planungen und f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Bewirtschaftung gew\u00fcrdigt.<\/p>\n<p>Noch im selben Jahr wurde mit den ersten praktischen Vorarbeiten begonnen. Im Rahmen einer k\u00fcnftigen Vergabe-Ma\u00dfnahme soll der historische Weg in der Verl\u00e4ngerung der Helmut-Just-Stra\u00dfe mit einer Lesesteinpflasterung entsprechend denkmalrechtlichen Vorgaben neu gestaltet werden. Die Aufgabe von\u00a0zehn ABM-Teilnehmern bestand darin, den historischen Weg f\u00fcr diese Ma\u00dfnahme vorzubereiten. Sie begannen am 1. September\u00a0mit ihrer Arbeit. Die Ma\u00dfnahme war f\u00fcr drei Monate angelegt. Um den genauen Verlauf und die Beschaffenheit des Weges zu ermitteln, wurden Suchschachtungen durchgef\u00fchrt. Alter Maschendraht und andere \u00dcberbleibsel der ehemaligen Grenze zu West-Berlin wurden entfernt, M\u00fcll und Unrat aus dem Wegebereich und seiner unmittelbaren Umgebung gesammelt und zur fachgerechten Entsorgung gelagert. Bereits in den Wegebereich eingedrungene Verwachsungen wurden beseitigt. Die Arbeiten erforderten eine sehr aufwendige Handarbeit, da der Weg teilweise in einem Naturschutzgebiet verl\u00e4uft und auf Kleinbiotope geachtet werden musste. Ein Einsatz von Technik war daher nicht m\u00f6glich. Es wurden 120 Meter des alten Wegesystems freigelegt und entsprechend den Vorgaben der Unteren Denkmal- und Naturschutzbeh\u00f6rde f\u00fcr die weiteren Aufgaben vorbereitet. Die Teilnehmer wurden von gemeinn\u00fctzig t\u00e4tigen Natursch\u00fctzern und dem Gro\u00df Glienicker Kreis zur Entwicklung des Gutsparkes unterst\u00fctzt.<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Erste Fachmesse f\u00fcr soziale Dienste im Fl\u00e4ming<\/span><\/h3>\n<p>Zum ersten Mal wurde vom Netzwerk ambulanter sozialer Dienste im Jahr 2006 eine Fachmesse in Belzig veranstaltet. Im Rahmen der Brandenburger Frauenwoche versammelten sich im Technologie- und Gr\u00fcnderzentrum 35 Aussteller, darunter ambulante Dienste verschiedenster Tr\u00e4ger aus der Region, Fachdienste des Landkreises, Seniorenbetreuung etc. Insgesamt konnten 300 Besucher und Teilnehmer gez\u00e4hlt werden, die sich an den St\u00e4nden informierten und die M\u00f6glichkeit nutzten, die Vernetzung der vorhandenen Tr\u00e4ger zu intensivieren. Erg\u00e4nzt wurde die Veranstaltung durch verschiedene Podiumsbeitr\u00e4ge. Der AAfV war durch die Netzwerkkoordination nicht nur ma\u00dfgeblich an der Organisation beteiligt, sondern auch mit einem eigenen Infostand vertreten.<\/p>\n<p>Nach dem gro\u00dfen Erfolg dieser Fachmesse in unserer Region gab es 2007 und 2009 Fortsetzungen der Veranstaltung und auf Grund der notwendigen Platzkapazit\u00e4t nun in der Albert-Baur-Halle in Belzig.<br \/>\nH\u00f6hepunkt der Messe 2007 war zudem die Gr\u00fcndung des \u201eLokalen B\u00fcndnisses f\u00fcr Familie\u201c in Belzig mit anschlie\u00dfender Podiumsdiskussion mit Ministerin Dagmar Ziegler, anschlie\u00dfend gab es Diskussionsm\u00f6glichkeiten in entspannter Atmosph\u00e4re im \u201eWorld-Caf\u00e9\u201c.<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Mammuts kommen auf die Burg Eisenhardt<\/span><\/h3>\n<p>Eine Mammutausstellung auf der Burg Eisenhardt ist auch \u00fcberregional auf Resonanz gesto\u00dfen. Die gr\u00f6\u00dfte und kompakteste Sammlung eiszeitlicher Funde, die jemals in Deutschland pr\u00e4sentiert wurde, lockte deshalb nicht nur Belziger auf die Burg.<br \/>\nDer Wissenschaftler Conrad Kopsch, Polar- und Meeresforscher, fand im AAfV einen Partner, der gewillt war, f\u00fcr eine solche Ausstellung Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Seine guten Kontakte zu russischen Forschern machten das ganze Vorhaben erst m\u00f6glich und Bernd Schl\u00e4gel und seine Mitarbeiter legten sich m\u00e4chtig ins Zeug, damit es auch umgesetzt wird. Beide hatten viele Ideen. und es wurde ein Konzept erstellt.<\/p>\n<p>Und dann war es soweit. Am 02.06. wurde die Ausstellung er\u00f6ffnet. Stimmungsvolle R\u00e4ume, ged\u00e4mpftes Licht und leise, passende Musik im Hintergrund \u2013 so wurden die Besucher in die Vergangenheit versetzt.<br \/>\nHauptmagnet waren nat\u00fcrlich die Exponate und hier besonders das eines Wollhaarmammuts. Die Tiere bev\u00f6lkerten die Erde vor mehreren 10.000 Jahren und waren zu seiner Zeit, im Sp\u00e4tpleistoz\u00e4n, eines der beliebtesten Jagdtiere des Menschen. Vor rund 10.000 Jahren verschwanden dann allerdings die letzten Mammute von unserem Kontinent.<\/p>\n<p>In der Ausstellung konnten Skelette einer kompletten Familie besichtigt werden. Das gr\u00f6\u00dfte der insgesamt sieben komplett erhaltenen Tiere, Mammut \u201cJugadir\u201d, ist mehr als 3 Meter hoch, fast 5 Meter lang und wiegt 600 kg. Aber auch andere waren zu sehen, wie die Skelette eines Urpferdes, eines Steppenbisons und H\u00f6hlenb\u00e4ren und kleinere Exponate &#8211; Knochenfundst\u00fccke, Z\u00e4hne und vieles mehr. Sie lie\u00dfen die Faszination dieser gigantischen Tiere erahnen. Auch echte und nachgestellte Werkzeuge konnten begutachtet werden und viel Wissenswertes war an Schautafeln anzusehen und nachzulesen.<br \/>\nEs gab auch einen Souvenir-Shop mit einem Mammut-Bier und f\u00fcr die kleineren Besucher ein niedliches Mammut-Kuscheltier aus Pl\u00fcsch.<\/p>\n<p>Am Ende konnten Bernd Schl\u00e4gel und Alexandra Rathod, die mit drei weiteren Mitarbeitern befristet eingestellt wurde und die Ausstellung betreute, ein positives Res\u00fcmee ziehen. Die Ausstellung war\u00a0 nicht nur f\u00fcr Belzig eine einmalige Attraktion. Fast 12.000 Besucher haben sie gesehen und viele hinterlie\u00dfen ihre Eindr\u00fccke auch schriftlich. Die Ausstellung wurde im Dezember geschlossen.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Das Fest der Kulturen<\/span><\/h3>\n<p>2006 fand das 1. Fest der Kulturen im Landkreis Potsdam-Mittelmark statt. Am 17.Juni wurde der Turnplatz in Belzig zu einem interkulturellen Ort der Begegnung. Der Sozialservice des AAfV und das Integrationsnetzwerk des Landkreises hatten dieses Fest organisiert.<br \/>\nNeben einem bunten internationalen B\u00fchnenprogramm gab es viel Spiel, Sport und Spa\u00df f\u00fcr die ganze Familie. An mehreren St\u00e4nden konnten einheimische und internationale K\u00f6stlichkeiten probiert werden. Bei der Erstellung eines Massen-Kunstwerkes konnten alle Teilnehmer mitwirken. Zudem gab es einen Erfahrungsaustausch zum Thema Integration. Anschlie\u00dfend konnten sich Interessierte einen Film \u00fcber Kamerun ansehen und f\u00fcr die kleinen G\u00e4ste wurden M\u00e4rchen aus den verschiedensten L\u00e4ndern vorgelesen.<\/p>\n<p>Nach diesem gro\u00dfen Erfolg organisierten der Sozialservice des AAfV, das Integrationsnetzwerk, der Verein \u201eEcho\u201c und viele flei\u00dfige Helfer im Juni 2008 das 2. Fest der Kulturen in Potsdam-Mittelmark. Diesmal wurde der Hof der Burg Eisenhardt in Belzig zum interkulturellen Ort der Begegnung.<br \/>\nZu erleben gab es viel: Migrations- und Entwicklungsprojekte, Malen, Basteln und Bewegungsspiele rund um das historische Gem\u00e4uer. Trommeln, Kindertanz, Jugendtheater, indischer Bauchtanz, afrikanischer Hiphop, russischer Gesang und Geigenspiel auf der B\u00fchne. Hausgemachte kulinarische Kostproben aus aller Welt sowie eine Tombola rundeten das bunte Programm ab. Der Erl\u00f6s wurde an die Kindernothilfe f\u00fcr die Opfer der Flutkatastrophe in Birma gespendet.<\/p>\n<p>Innerhalb des Integrationsnetzwerkes verst\u00e4ndigte man sich darauf, dass das Fest der Kulturen k\u00fcnftig alle 2 Jahre stattfinden soll. So fand es schlie\u00dflich 2010 seine Fortsetzung.<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Der AAfV begeht den ersten Zukunftstag<\/span><\/h3>\n<p>Am 30.06. fand auf der Burg Rabenstein der erste Zukunftstag des AAfV statt. Einst geplant als soziales Auffangbecken beim wirtschaftlichen Strukturwandel in der Region, hat sich der Verein zu einem kommunalen Dienstleister nicht nur in der Arbeitsmarktpolitik entwickelt.<br \/>\nMit dem Zukunftstag haben wir uns den gegenw\u00e4rtigen Stand verdeutlicht, die gegenseitigen Erwartungen &#8211; die unserer Kunden und Gesch\u00e4ftspartner, die der Gesch\u00e4ftsleitung\u00a0 und Mitarbeiter &#8211; erfasst und im Rahmen von f\u00fcnf Arbeitsgruppen, in einem Workshop und unter Anleitung von Elke Koll, diskutiert.<\/p>\n<p>Die Arbeit in den Gruppen und deren Zusammensetzung, jeweils gleicher Vertreteranzahl aus dem Bereich Arbeitsmarktservice und Sozialservice, dem Gleichgewicht aus M\u00e4nnern und Frauen, zwischen \u00c4lteren und J\u00fcngeren und zwischen langj\u00e4hrigen und relativ kurzzeitig besch\u00e4ftigten Mitarbeitern erfolgte wohl \u00fcberlegt. In jeder Gruppe waren Mitglieder der Gesch\u00e4ftsleitung, der mittleren F\u00fchrungsebene und Mitarbeiter integriert. Diese Zusammensetzung hat sich bew\u00e4hrt und die konstruktiven und offenen Diskussionen wesentlich gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>In jeder Arbeitgruppe wurde der AAfV jeweils mit einer Sache verglichen &#8211; einem Baum, einer Landschaft, einem Fahrzeug, einer Pflanze und einem Stoff. Gruppensprecher haben am Ende der Arbeit die jeweiligen Resultate vor allen dargelegt. Die Ergebnisse wurden bei der Erarbeitung der Ziele und der Zielstrategien des Vereines durch die Arbeitsgruppe \u201eQualit\u00e4tsmanagement\u201c ber\u00fccksichtigt und eingearbeitet.<\/p>\n<p>Zum Nachmittagskaffee waren ehemalige Mitarbeiter des AAfV eingeladen. Es gab in gem\u00fctlicher Runde ein Austausch vieler interessanter Dinge, vor allem was sich in den letzten Jahren im AAfV alles getan hat und nat\u00fcrlich Erinnerungen an die Anfangszeit.<br \/>\nDie Fu\u00dfball-Interessierten sahen sich am Abend gemeinsam die Live-\u00dcbertragung des WM-Viertelfinalspiels zwischen Deutschland und Argentinien an. Uns wer es nicht mehr wissen sollte, es war der zweite H\u00f6hepunkt nach dem Zukunftstag. Die deutsche Nationalmannschaft erreichte nach einem spannenden Elfmeterschie\u00dfen das Halbfinale.<\/p>\n<p>Der Zukunftstag war der erste, den der AAfV mit seinen Mitarbeitern durchgef\u00fchrt hat, es soll aber nicht der letzte gewesen sein. Diese Zusammenk\u00fcnfte sollen nach dem Urteil aller fortgesetzt werden, so das Fazit am Ende der Veranstaltung. Man hat sich daran gehalten, ein zweiter wurde im Dezember 2008 durchgef\u00fchrt. <strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Vorbereitende und unterst\u00fctzende Arbeiten am Kunstwanderweg<\/span><\/h3>\n<p>Erstmalig im August, und vorerst nur f\u00fcr 3 Monate, begannen f\u00fcnf Mitarbeiter einer ABM mit Vorbereitungen f\u00fcr die Schaffung eines Kunstwanderweges zwischen Wiesenburg und Belzig. Die Vielzahl der geleisteten Arbeiten, wie zum Beispiel Auslichten von zugewachsenen Wanderwegen, Herrichten vorhandener Rastpl\u00e4tze und Herstellung einfacher Begrenzungen aus Holzbalken halfen bei der Vorbereitung der Realisierung eines ersten Abschnittes.<\/p>\n<p>Die Route verl\u00e4uft teilweise auf bereits existierenden Wegen zwischen den genannten Orten. Entsprechend der Aufgabenstellung erfolgte die Entr\u00fcmpelung und Aufr\u00e4umung auf der gesamten Wegf\u00fchrung und den angrenzenden Seitenbereichen der Wanderwege. Die aufgefundenen Materialien konnten einer umweltgerechten Entsorgung zugef\u00fchrt werden.<br \/>\nDie Schaffung von Sichtachsen durch punktuelles Entbuschen war eine weitere Arbeitsaufgabe. Durch die Mitarbeiter wurden Tot- und \u00fcberstehendes Holz entfernt. Das dabei gewonnene Naturmaterial ist f\u00fcr das Anlegen von Benjeshecken verwendet worden. Einfache Begrenzungen mit dem Ablegen von Holzst\u00e4mmen sind erstellt worden.<br \/>\nDie geplanten Standorte f\u00fcr die vorgesehenen Kunstwerke konnten noch nicht markiert werden, da die Ausschreibungen f\u00fcr die Kunstwerke noch nicht abgeschlossen waren. Diese Aufgaben wurden in der Verl\u00e4ngerung des Projektes ab M\u00e4rz 2007 mit 4 Teilnehmern und in 6 Monaten realisiert\u00a0 Ziel dieser fortf\u00fchrenden Ma\u00dfnahme war es, die Nordroute als erster in sich funktionierender Teil eines Kunstwanderweges fertig zu stellen.<br \/>\nZu den Aufgaben geh\u00f6rten aber auch die Mithilfe bei der Errichtung der Kunstwerke, die zum Gro\u00dfteil landschaftsbezogenen Charakter haben, die Beseitigung von Sturmsch\u00e4den, die durch \u201cKyrill\u201d entstanden sind und die Ausbesserung von Wanderschildern, Schutzh\u00fctten und Sitzgelegenheiten.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer waren zur Durchf\u00fchrung der Arbeitsaufgaben sehr motiviert. Sie setzten sie mit Engagement und pers\u00f6nlichen Einsatz sowie mit Ideenreichtum um und s\u00e4mtliche geplanten Arbeiten konnten in hoher Qualit\u00e4t realisiert werden.<br \/>\nVor der Er\u00f6ffnung des Wanderweges wurde die gesamte Strecke nochmals von M\u00fcll und Unrat ges\u00e4ubert. Am 05.08.2007 war es dann soweit. Die Nordroute des Kunstwanderweges\u00a0 wurde feierlich eingeweiht und Hunderte Interessierte wanderten entlang des Weges und bestaunten die Kunstwerke,\u00a0 die von K\u00fcnstlern aus ganz Deutschland gefertigt wurden.<\/p>\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde des Gutshofes Glien fand dann die Preisverleihung statt. In ihren Reden w\u00fcrdigten der Vizelandrat Christian Stein (CDU) und Bernd Schade, Vorsitzender des Naturparkvereins \u201cHoher Fl\u00e4ming\u201d, die K\u00fcnstler und ihre Kunstwerke sowie die im Vorfeld erbrachten Leistungen durch die ABM-Teilnehmer an den Wanderwegen.\u00a0 Zugegen war auch Petra Korff, die vor 10 Jahren in ihrer Diplomarbeit die Idee eines Kunstwanderweges entwickelte. Bereits zur Einweihung der Nordroute war eine Erweiterung &#8211; die S\u00fcdwanderroute &#8211; in Planung. Sie wurde, auch mit Unterst\u00fctzung der Arbeitsf\u00f6rderung, verwirklicht und 2010 er\u00f6ffnet.<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">15 Jahre AAfV\u00a0 &#8211;\u00a0 15 Jahre kommunales und soziales Wirken<\/span><\/h3>\n<p>Der AAfV ist zu einem kompetenten, zuverl\u00e4ssigen und stabilen Dienstleister f\u00fcr seine Mitglieder und f\u00fcr Menschen, die durch Arbeitslosigkeit oder Migration mit Problemen in unserer Gesellschaft konfrontiert sind, geworden.<br \/>\nDie Organisation anspruchsvoller Arbeitsmarktprojekte, Menschen in Arbeit zu integrieren und eine neue berufliche Orientierung zu vermitteln \u2013 das sind Markenzeichen des Vereins geworden.<\/p>\n<p>Unter den vielen Gratulanten anl\u00e4sslich der Festveranstaltung auf der Burg Rabenstein waren auch Landrat Lothar Koch und der langj\u00e4hrige AAfV-Vorsitzende G\u00fcnter Baaske, damals Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, gekommen. Beide Politiker brachten Hochachtung und Respekt f\u00fcr die bisher geleistete Arbeit zum Ausdruck und w\u00fcnschten weiterhin viele gute Ideen, Kraft f\u00fcr neue Aufgaben, sch\u00f6pferische Energie und Inspiration zur Fortsetzung der Arbeit.\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2006 Erstellung eines Parkpflegewerkes f\u00fcr den Gutspark Gro\u00df Glienicke und\u00a0erste vorbereitende Arbeiten Die gartengeschichtliche Bedeutung des ehemaligen Gutsparks Gro\u00df Glienicke besteht darin, dass er noch heute das repr\u00e4sentative Bestreben der gro\u00dfb\u00fcrgerlichen Familien auf dem Lande widerspiegelt und Zeugnis f\u00fcr die anspruchsvolle Gartengestaltung in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts ablegt. 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