Tulpenstrauss

Geschichte des Vereins Teil20

30 Jahre Vereinsgeschichte in 30 Kurzbeiträgen

Arbeitsvermittlung und Vermittlungscoaching

Von 2002 bis 2014 besaß der AAfV die Genehmigung zur gewerblichen Arbeitsvermittlung. In den ersten Jahren war diese Aufgabe personell nicht untersetzt. Das Anliegen der Vermittlung von Teilnehmer*innen und anderen Arbeitssuchenden in den ersten Arbeitsmarkt wurde aber von Stützpunkt- und Projektleitern, die zu vielen regionalen Unternehmen einen sehr guten Kontakt hatten, unterstützt.
Seit 2006 widmete sich Elke Bernau verstärkt diesem Aufgabenbereich. Grundsätzlich konnte jeder Arbeitssuchende die Leistungen in Anspruch nehmen. Sie waren nicht unbedingt an einen Vermittlungsgutschein gebunden. Und es bestand auch die Möglichkeit, dass Arbeitgeber oder Arbeitssuchende selbst für die Vermittlungsleistung aufkamen.
Auf der Grundlage eines Beratungsgespräches wurde mit jedem Klienten eine Eignungsfeststellung vorgenommen und ein persönliches Qualifikationsprofil erstellt.
Von Elke Bernau wurden aber auch Beratungsgespräche mit Arbeitgebern durchgeführt. Sie akquirierte die meisten freien Stellen selbst.
Sie widmete sich aber nicht nur der gewerblichen Schiene der Arbeitsvermittlung, sondern unterstützte mit ihrer Arbeit auch die Teilnehmer*innen in den Projekten. Stärken-Schwächen-Analysen und individuelle Beratungsgespräche wurden angeboten, Praktika und Probearbeitstage vermittelt.
In den ersten 20 Jahren des AAfV-Bestehens gaben 520 Teilnehmer, sehr oft mit unserer Unterstützung, die Tätigkeit in den befristeten Arbeitsverhältnissen vorzeitig auf und nahmen eine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt auf. 83 Teilnehmer wechselten in eine Aus- oder Weiterbildungsmaßnahme. In den Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (Sozialrechtsverhältnisse) waren es von Herbst 2004 bis 2011 über 471 Teilnehmer mit Arbeitsaufnahme bzw. 83 Teilnehmer in Bildung (Stand 30.06.2011).

 

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